Reviews

Reviews of Indispiration (2017):

 

Kultkomplott Magazine 30/10-17:

Stücktitel wie „Ganges“ und „Punjab Boogie“ verraten es: Der dänische Schlagzeuger Carsten Lindholm ist von der Rhythmuskunst der indischen Musik inspiriert. Doch abgesehen von gelegentlichen Sitar- und Tampuraklängen bleibt der indische Einfluss hier ganz im Hintergrund – er verschmilzt mit minimalistischen, elektronischen und nordischen Jazz-Elementen.

Die 14 Stücke dieses Albums pulsieren überwiegend sanft und meditativ, ohne jemals zu langweilen. Dafür sorgt schon die kunstvolle Kombination der Instrumente, die mit jedem Stück wechselt: Vibraphon trifft auf Harmonium, Kalimba auf Fender Rhodes. Wie ein roter Faden zieht sich zudem der sehnsuchtsvolle Klang der Trompete durch das Album, weckt Erinnerungen an Miles und Molvaer. Fünf verschiedene Trompeter und insgesamt 16 verschiedene Musiker machen „Indispiration“ zu einem kleinen Gipfeltreffen ästhetischen Feingeists.

Der Franzose Erik Truffaz ist beteiligt, ein Pionier in der Verbindung von Trompete und Elektronik, aber ebenso John Beasley, der amerikanische Jazzpianist und Monk-Fachmann, dazu Klavs Hovman, langjähriger Bassbegleiter von Marilyn Mazur, oder Christopher Dell, der deutsche Ausnahme-Vibraphonist und Improvisations-Theoretiker. Dieses Album bringt viele Gegensätze zur kreativen Synthese. Carsten Lindholm ist dabei etwas ganz Seltenes gelungen: ein aufmerksames, sensibles, unaufdringliches Meisterwerk.
Hans-Jürgen Schaal

Jazzthetik Magazine 11-12-17:
Wir bleiben in Dänemark und reisen von dort mit Carsten Lindholm gleich weiter nach Indien. Der Schlagzeuger hat sich von der dortigen Musik inspirieren und sich dafür das Wortspiel Indispiration einfallen lassen. Für einen Schlagzeuger nicht überraschend, hat es ihm besonders die rhythmische Finesse der südasiatischen Musik angetan, die er nun in seinen gefälligen nordischen Jazz einbaut.

Ein besonderes Faible hat er für Trompeter. Gleich fünf von ihnen geben sich als Gäste auf der Platte Mundstück und Mikrofon in die Hand, darunter Erik Truffaz, Gunnar Halle, Thomas Siffling und Pete Judge, der gleich noch seinen Get-the-Blessing Kumpel Jim Barr (b) mitbringt. Nicht persönlich dabei, aber als musikalischer Einfluss unüberhörbar ist Nils Petter Molvær, dessen Klangideal zwischen Weite und Groove ein Vorbild für Lindholm ist.

Like Hifi Magazine 4/9-2017 by Christian Kautz:

Jazz aus Skandinavien ist immer etwas Besonderes und Überraschendes. Man denke nur an Esbjörn Svensson, Nils Landgren oder Jan Lundgren. Mit Carsten Lindholm haben wir einen weiteren phantasievollen und kreativen Jazz-Musiker aus dem hohen Norden.

Im Gegensatz zu seinen Mitstreitern befasst sich der Däne allerdings mit Nordic-Worldjazz. Jazz, der unterschiedlichste kulturelle Einflüsse weltweit aufgreift und uns damit völlig neue Klangperspektiven bietet.

Küstenbewohnern ist im Allgemeinen eine besondere Weltoffenheit zu eigen. Aufgewachsen auf der kleinen Insel Fünen trifft dies auch auf Carsten Lindholm zu, der sich schon früh indischer Musik widmete.

Im Jahr 1998 ging der Däne für drei Monate nach New York, um zum einen die Musikszene der Metropole kennenzulernen und zum anderen Südindische Rhythmus-Sprache Konnakol zu lernen.

Dort traf er auf Mike Mainieri, den von ihm sehr verehrten Kopf von Steps Ahead, einer legendären US-amerikanischen Fusion-Jazz Band. Ausdrucksstarke, anspruchsvolle Melodien mit viel Dynamik. Mainieri hatte großen Einfluss auf Lindholms Stil.

Doch zurück zu Konnakol und „Indispiration“. Bei Konnakol handelt es sich um eine spannende aber auch äußert komplexe Verschiebung im Rhythmussystem. Für Lindholm war es die Quelle seiner Inspiration. „Es ist aufregend zu sehen, wie die indische Musik und Kultur einen Einfluss auf meine Musik genommen hat. Vor allem durch Konnakol habe ich wunderbare Möglichkeiten mein nordisches Soundbild mit südasiatischen Rhythmen auszubauen.“

Die Faszination, welche Lindholm für den Indischen Subkontinent hegt, ist auf seinem Album deutlich zu spüren. Aufgeführt werden die Stücke unter anderem von so großartigen Musiken, wie den Trompetern Erik Truffaz und Thomas Siffling sowie Henrik Andersen an der Sitar. An den Drums ist der Meister natürlich selbst zu Gange.

Nordisch aufgeräumter, minimalistischer Jazz mit elektronischen Einflüssen trifft auf indische Traditionen. Carsten Lindholms „Indispiration“ wird Freunde des Nordic-Jazz begeistern und ihnen gleichzeitig neue Horizonte aufzeigen.

Das Mannheimer Label JAZZNARTS RECORDS präsentiert „Indispiration“ am 21. Oktober 2017. Wir müssen uns also noch etwas gedulden.

SOULTRANEONLINE 20/10-2017:

Carsten Lindholms neues Album „Indispiration“ trägt seinen Namen nicht umsonst und zeigt seine eher gefühlte Inspiration durch den indischen Subkontinent mit stolz und einem nie aus dem Fokus entlassenden Hang zum achtsamen Jazz – der SOUL TRAIN berichtete bereits mehrfach über Lindholm.

„Indispiration“ verquickt die typisch nordische Jazz-Unterkühltheit, die auch dänischer Jazz, der Jazz von Lindholms Heimat, im Herzen trägt, mit der schwülen, knallbunten, exotischen Vielfalt Indiens, was hier zugleich nur als Sockel benutzt wurde, Carsten Lindholms Feingefühl als Schlagzeuger, Tastenakrobat und Perkussionist ein Podium und eine Schnittmenge zu geben.

Sensibel und fast übervorsichtig hangelt sich Track an Track – „Indispiration“ wirkt so fast etwas übervorsichtig, entschleunigt aber ungemein und erzeugt Bilderwelten, die dann doch wieder indische Geschichten abrufen.

Hochkarätige Gäste wie Trompeter Erik Truffaz und Gunnar Halle oder Trompeter Thomas Siffling, Mastermind des zuständigen Labels Siffling Productions (der SOUL TRAIN berichtete immer wieder) addieren dabei ihr dahin gehauchtes Spiel, das dem immer wieder auch etwas geheimnisvoll belassenen Klangkörper von „Indispiration“ durchaus seine Berechtigung, in bewegteren Momenten aber auch seine coole Jazz-Struktur gibt, die durchaus auch mal von Harmonien und Melodien aus Soul und Funk berührt oder doch zumindest inspiriert wurde.

„Indispiration“ ist ein sehr hörbares und unaufdringliches, aber auch vielschichtiges Album, dem man wiederholtes Hören alleine aufgrund der spielerischen Visionen seines Hauptdarstellers Carsten Lindholm, der die 14 Stücke des Albums auch selbst komponiert hat, gönnen sollte – es lohnt sich.© Holger S. Jansen

Magazine Koellefornia by Horst Tress 10/10-2017

Indien – Es ranken sich viele Sagen und Geschichten um dieses besondere Land in Südasien. 29 Bundesstaaten, 1,3 Milliarden Einwohner, ab dem Jahr 2028 das wohl meistbevölkerte Land der Erde, weit über 1.000 unterschiedliche Sprachen und Dialekte. Aber auch ein Land mit einer tiefen religiösen Tradition, Mythen, Bräuchen und Ritualen, die auch heute noch unzählige Menschen faszinieren und in ihrem täglichen Schaffen inspirieren. Besonders im musikalischen Bereich gibt es in der indischen Kultur viele Eigenarten und Möglichkeiten Musik zu spielen. Eine dieser Besonderheiten ist die sogenannte Konnakol, hierbei wird eine spannende aber auch äußert komplexe Verschiebung im Rhythmussystem vorgenommen. Ein System, welches den dänischen Schlagzeuger und Komponisten Carsten Lindholm mehr als nur inspiriert hat: „Es ist aufregend zu sehen wie die indische Musik und Kultur einen Einfluss auf meine Musik genommen hat. Vor allem durch Konnakol habe ich wunderbare Möglichkeiten mein nordisches Soundbild mit südasiatischen Rhythmen auszubauen.“ Eine Faszination die in dem neuen Album von Carsten Lindholm – Indispiration seinen Höhepunkt findet. Als zweite Auskopplung der neuen eSeries auf dem Mannheimer Label JAZZNARTS RECORDS erscheint das Album am 21. Oktober 2017.

Der übergeordnete Gedanke des Drummers ist es Aufmerksamkeit zu schaffen für das Thema des inneren Friedens. Ein Frieden wie er in heutigen Zeiten leider viel zu selten gelebt und nach außen gezeigt wird. Es geht um die kulturelle Offenheit zweier Länder wie Dänemark und Indien. Grenzen werden musikalisch überwunden, neue Horizonte geschaffen und so gemeinsam, mit Hilfe der Musik, ein Zeichen für Freiheit, Kreativität und Toleranz geschaffen.

Auch aus musikalischer Sicht werden bei dem neuen Projekt von Lindholm Grenzen überwunden und Symbiosen aus den unterschiedlichen Stilistik zweier Länder geschaffen. Zum einen der minimalistische, nordische Jazz in Kombination mit einer elektronischen Klangwolke und ergänzend die bunten und treibenden Rhythmen der indischen Musik. Präsentiert wird diese musikalische Melange von vielen Weggefährten, Freunden und Kollegen des Komponisten. Insgesamt wirken 16 international renommierte Musiker aus sechs Ländern in den unterschiedlichsten Formationen auf Indispiration mit. Ebenfalls ein schönes uns ausdrucksstarkes Zeichen für die enorme Vielseitigkeit der Produktion.

Viele der 14 Stücke auf dem Album erzählen eine besondere Geschichte aus dem Leben des Dänen. Über Begegnungen, musikalische Erfahrungen und das Ziel neue Blickwinkel zu schaffen. Den ersten Tack auf dem Album Luca widmet Lindholm einem guten Freund. Indian Summer und 7 New Delhies wurden mit dem Trompeter Erik Truffaz aufgenommen, welcher selbst einen sehr großen, musikalischen Einfluss auf die ethnischen Vibes des Albums genommen hat. Ganges und Afrindian wurden bewusst so für den deutschen Trompeter Thomas Siffling konzipiert. Dieser spielt in ersterem Track im Duo mit dem dänischen Sitarspieler Henrik Andersen, was ein phänomenales Soundbild entstehen lässt. Spaces in Places und Konnakol lehnen sich nochmals explizit an die indische Verschiebung der Rhythmusgruppen an.

Carsten Lindholm präsentiert mit Indispiration ein Album welches mit internationalem Facettenreichtum glänzt. Eine wohl abgestimmte Kombination aus nordischem Minimalismus, elektronischen Einflüssen und indischer Rhythmuskunst. Präsentiert von einigen der engagiertesten und renommiertesten Musiker unserer Zeit. Ein Jazzalbum welches neue Horizonte aufzeigt, nicht aufdringlich ist und zugleich vom ersten bis zum letzten Titel zu überzeugen vermag.

Editors Choice in highresaudio 20/10-2017:

India, the South Asian country, – with its 29 states, 1.3 billion inhabitants, forecasted to be the most inhabited country in the world in 2028, and with more than 1000 different languages and dialects – holds many legends and stories. It is a country with deep rooted religious traditions, myths, and rituals, which, even nowadays, fascinate an unlimited number of people within their daily life.

There are many ways in regards to how to play music within the Indian culture. Many musicians are going to India to find inspiration in new sounds, scales, harmonic structures and rhythms. One of these unique musical structures is the so-called Konnakol: an exciting but also complex transition within the rhythm system. A system which was more than just an inspiration for Danish drummer and composer Carsten Lindholm: “It is exciting how the Indian music and culture has had such an impact on my music. The Konnakol in particular has shown me wonderful opportunities on how to extend my Nordic sound with South Asian sound structures.” This fascination reaches its peak on the album Carsten Lindholm – Indispiration. The album will be released on October 21st of 2017 as the second edition of the new eSeries of the Mannheim based Label JAZZNARTS RECORDS.

The leading thought of the drummer was to create awareness of inner peace. Unfortunately, in modern times, this form of peace is rarely lived by and shown externally. The album is also about the cultural openness of six countries: Denmark and India, Germany and Switzerland, USA and the UK. Borders are passed with the help of music, new horizons are created, and therefore, a sign of freedom, creativity, and tolerance is set.

On his new project, Lindholm presents a musical symbiosis of different styles from six different countries. On one side, the minimalistic Nordic Jazz is in combination with an electronic soundscape, and on the other side lies the colorful and driven rhythms of the Indian music. Many friends and colleagues of the composer are supporting him to bring his musical mélange to life. All in all, 16 internationally popular musicians from six different countries are part of Indispiration; another beautiful and strong sign of the enormous diversity of the production. This is underlined by the complexity of the various trumpet players on the composition. Five musicians from five countries are giving their own special touch to the musical pieces. Apart from Pete Judge, Thomas Siffling, Gunnar Halle and Rasmusen Bøgelund, who are all very much influenced by the Nordic sounds, as well as the Swiss, Erik Truffaz needs to be pointed out. He is an outstanding trumpet player who has been in touch with Lindholm over many years, so it was just a matter of time for them to work together on an entire album.

Many of the 14 pieces on the album are telling a special story about encounters, musical experiences of the Dane, and the goal to create new perspectives. The first track on the album called Luca is dedicated to a good friend of Lindholm. Indian Summer and 7 New Delhies were recorded together with the trumpeter Erik Truffaz, who as well had a very big musical influence in regards to the ethnic vibes of the album. Ganges and Afrindian were consciously designed for the German trumpet player Thomas Siffling. On the first track, he plays along with the Danish sitar player Henrik Andersen, which creates a phenomenal sound. Spaces in Places and Konnakol are explicitly connected to the Indian displacement of the rhythm groups.

With Indispiration, Carsten Lindholm presents an album that is characterized by its international multifaceted nature. It is a well-chosen combination of Nordic minimalism, electronic influences, and the Indian art of rhythm. It is further supported by some of the most engaged and prestigious musicians of our time. The Nordic coolness is combined with the spiritual elements of India. Indispiration is a Jazz album that draws new horizons in an unobtrusive way, and, at the same time, impacts the listener from the first to the last track.

Edelhagen Archive 15/10-2017:

Viele Geschichten und Sagen ranken um das Land Indien in Südasien mit 29 Bundesstaaten u. 1,3 Mill. Einwohnern . Ein land mit über 1000 Sprachen u. Dialekten. Religiöse Traditionen  , Mythen , Bräuche und Rituale faszinieren unzählige Menschen und ihrem täglichenSchaffen. Besonders im musikalischem  Bereich  gibt es in der indischen Kultur viele Eigenarten u. Möglichkeiten Musik zu spielen .  Dieses hat der dänische Schlagzeuger und Komponist inspiriert  und mit seinem nordischen Soundbild und südasiatischen Rhythmen ausgebaut , mit seiner Band  mit  Erik Truffaz -Pete Judge -Gunnar Halle- Thomas Siffling -Rasmus Bagelund   ( alle Trumpet )    John Beasly ( Piano ) – Christoph Dell ( Vibraphon)  Reggie Washington- Jim Barr -Klavs Hovmann Hans Emborg -Thorkil Christensen  ( alle Bass)  – Henrik Andersen (Sitar/ Tampura ) -Mark Lorenzen  u. Mathias Grove Madsen (Piano )   Ein Jazzalbum welches neue Horizonte aufzeigt , aber nicht aufdringlich klingt und  überzeugt , vom ersten bis letzten Titel.    Infos / Bestellung   www.jazznarts.com u. zum Künstler www.carstenlindholm.dk

OHRENSMAUCH Magazine Münster by Günter Kösters 26/10-17:

Nicht auf den ersten Blick zeigt sich die rhythmische Finesse von CARSTEN LINDHOLM’s „Indispiration“. Wer genau zuhört, bemerkt schnell die verschobenen Betonungen, anders aufgeteilte Takt-Masse. Seine imposante Gästeschar führt der Trommler /Pianist/ Kalimba-Spieler durch 14 Titel verschiedenster Stimmung, lässt den Kollegen viel Raum und hält die Musik auch in Improvisations-Teilen sehr entspannt. Wozu die beseelten Trompeten-Passagen von Eric Truffaz und Thomas Siffling einen wichtigen Beitrag leisten. Ist der Jazz-Polizei bestimmt nicht radikal genug.

IVAN ROD Blog  21/10-2017:

Den danske jazztrommeslager, Carsten Lindholm, udsender med Indispiration sit tredje album i eget navn. Og vel at mærke et tredje album, der er ambitiøst, solidt, kompetent – teknisk overbevisende og gennemført kunstnerisk. Med sig har Carsten Lindholm varianter af konstellationer, der består af internationale navne som Erik Truffaz, Pete Judge, Thomas Siffling, John Beasley, Christoph Dell, Reggie Washington, Jim Bar, Gunnar Halle og danskerne Rasmus Bøgelund, Klavs Hovman, Hans Emborg, Thorkil Christensen, Henrik Andersen, Mark Lorenzen og Mathias Grove Madsen. Musikken er moderne, minimalistisk jazz med en nordiske tone og – momentvis – en indisk rytmik. Næsten konstant er det musik med trompeten som det fremmeste instrument. Materialet er nyskrevet af Carsten Lindholm og imponerende stringent, gennemtænkt og præcist. Man tænker således uvilkårligt, når man hører forløsningen, at der her er tale om et album af internationalt tilsnit – hvilket der jo rent faktisk er. Et overraskende stærkt udspil af en dansker på et tysk label.****  /  Jazznarts Records  /  53 min.

Jazznyt by Niels Overgård 19/19-2017:

Han er et forholdsvist ubeskrevet blad med et enkelt fuldlængde album og en EP på samvittigheden. Der er heller ikke nogle sideman meritter jeg kan henvise til. Trommeslageren Carsten Lindholm har udgivet sit andet album på det tyske pladeselskab Jazznarts. Musikken kan bedst beskrives som semiakustisk nu jazz med et strejf af Indien. Hvor Lindholms første album Tribute havde en tendens til at lyde som noget der skulle være udgivet 10 år tidligere, så forholder det sig helt anderledes med Indispiration. Han er landet i nutiden.

Eneste gennemgående musiker på pladen er Lindholm på trommer, Rhodes og kalimba. Han har benyttet sig af intet mindre end 5 forskellige trompetister, der hver medvirker på 2 numre. Det går lige fra internationalt kendte trompetister som franske Erik Truffaz og engelske Pete Judge fra Get The Blessing til tyske Thomas Siffling og norske Gunnar Halle, hvor danske Rasmus Bøgelund er det mindre kendte navn.

Pianisten John Beasley, vibrafonisten Christopher Dell og bassisten Reggie Washington er andre notabiliteter. Men kan de noget ud over at være kendte? Og formår Lindholm at bruge det? F.eks. medvirker Dell og Washington begge på nummeret J.G. Det lyder godt og vellykket med triosamspillet mellem Washingtons elbas og Dells vibrafon, hvor Lindholms viltre trommespil passer godt ind. Bassisten Klavs Hovman er med på hele 6 numre, hvor f.eks. Luther har et fedt groovy basspil. Igen tager Lindholm stikket hjem med et flagrende trommespil, der hænger godt sammen med pianoindsatsen fra den for mig ukendte Mathias Grove Madsen. Henrik Andersen medvirker på 6 numre på sitar og tampura og er med til at sikre den indiske stemning, prøv f.eks. at lytte til Indian Summer.

Indispiration er en jazzplade som ingen anden jeg har hørt fra Danmark i flere år. Er du til semiakustisk fusionsjazz med en snert af nu jazz, er der ingen vej uden om. Den er en særdeles anbefalelsesværdig.

 

 

 

Reviews of Tribute (2011):

All About Jazz Italy 26/5-12 by Roberto Paviglianiti

Il titolo Tributeè riferito alle persone – musicisti e non – che hanno influito nella vita di Carsten Lindholm, come Bill Laswell, Sting e molti altri. In questo lavoro, registrato tra Oslo e Copenhagen, il batterista e compositore danese coinvolge musicisti di varia estreazione stilistica per dar vita a un ottimo connubio di jazz – qui inteso come libertà formale e creativa – e musica elettronica.

Una sintesi che porta risultati concreti già nell’opener “3D,” brano caratterizzato da atmosfere prossime all’house music, e anche in “Dub3,” passaggio nel quale la tromba di Rene Damsbak sviluppa melodie avvolgenti su un andamento ritmico pulsante e molto presente. Questo è un segno distintivo che pervade l’intero album, nel quale affiora anche una forte componente nordica, intesa come suoni rarefatti, accenni timbricamente glaciali, composti di poche note staccate e chiaroscurali. Il riferimento è – in particolar modo – rivolto alla chitarra di Eivind Aarset, presente in quattro degli undici passaggi.

Malgrado alle sedute di registrazione abbiano partecipato musicisti diversi, il lavoro si mantiene su un’omogeneità evidente, che alla lunga coinvolge grazie anche a brani giocati su andamenti sostenuti, che lambiscono situazioni di ballabilità. Questo grazie alla buona capacità del leader di saper legare l’insieme in maniera omogenea, senza eccedere mai troppo nel dosaggio timbrico

In fondo alla scaletta prodotta da Lindholm troviamo il tributo speciale a suo padre “H.L.H.,” nel quale possiamo ascoltare un modo più introspettivo di procedere, con una melodia lenta, capace di emozionare e lasciare un ricordo positivo di questo lavoro.

 

 

Music Media Monthly`s review 14/2-12

I came across this disc when an ad popped up on my Facebook page — if memory serves, it said something like “If you like Jon Hassell, you’ll like this.” I’ve loved Jon Hassell since I was a teenager, so I clicked and was immediately entranced. Drummer Carsten Lindholm characterizes his music as “Filmic Ambient Jazz,” but don’t be fooled–while its textures are generally pleasant, this music is far from easy listening and it is “jazz” only in the broadest sense of the term. Tracks like “Elefantastic” and “Bazzland” give guest musicians like trumpeter Rene Damsbak and guitarist Eiven Aarset space for improvisational soloing (including some very Hassell-ish electro excursions), but the overall flavor of Lindholm’s album is that of a long and winding journey into a deep, dark cave filled with a wide variety of electronic beats, textures and melodies. Some of the beats are jazzier, some are more funky and jungly, but at all times the focus is on the big picture: Lindholm is less interested in exploring melodic and harmonic variations than in building layer upon layer of sound design until he has created a dense but accessible construct of multiple moving parts, any of which rewards close attention. The album is titled Tribute because several of the tracks were composed in specific homage to musicians who have inspired him, including Mike Mainieri, Nils Petter Molvaer, Jens Melgaard. This is an intriguing and lovely album. Grade: A-

– Rick Anderson

Jazztokyo 26/11-11

中村とうよう氏のお別れの会で参列者に配布された「中村とうようアンソロジー」という本を先日読み返していて、ラウンジ・リザースのデビュー・アルバム発売当時のレビューにこういう記述を見つけた。

 

「ジャズというナワバリに安住する怠惰にまじめなジャズ・ファンにも、ロックらしいロックしか聞けない怠惰にまじめなロック・ファンにも、このレコードは全然面白くない。」

“面白くない”といいつつも実はこれ10点満点を献上しての評で、ラウンジ・リザースのジャンルやフォーマットに捉われずに音楽を作ろうとしている姿勢をとうよう氏は絶賛している。この一文をきっかけに、聴き手側の怠惰なまじめさもさることながら、アーティスト側も「ジャズというナワバリに安住」する(しない)ことに関しどの程度意識的なのだろう、というようなことを最近考えていた。

ところで、デンマークのドラム/パーカッション奏者カールステン・リンホルムのこのデビュー作『Tribute』。最初聴いた印象を一言でいうなら、ブッゲ・ヴェッセルトフトやニルス・ペッター・モルヴェルといったノルウェー産フューチャー・ジャズの強い影響下にあるアンビエント・ジャズ。 実際その二人に捧げられたトラックも入っている。古典的なジャズのフォーマットからは逸脱しているものの、一聴すると“ありがちな北欧アシッド・ジャズ”と括られかねない中庸さも多分に併せ持っているというか。

しかし、だ。アウトプットに過激さ・派手さは欠けるが、じっくり耳を傾けていくと細部から自分なりのサウンドスケープを開拓しようとする彼の熱意は十分過ぎる程伝わってくる。現在40代前半のリンホルムがジャズ・ヒーローとして掲げるのは、前述のブッゲやニルス・ペッターの他、マイク・マイニエリ、ビル・ラズウェル、エリック・トラファズ、アイヴィン・オールセットといった面々。それぞれエレクトロニクスを導入し“ジャズというナワバリに安住しない”独特の世界観を作り出してきたアーティストたちだ。

幾層にも重ねられたギターやシンセサイザーが作り出す音の雲に見え隠れするヴィブラフォンやドラム等パーカッション。トランペットが奏でるメロディも、センチメンタルに流れそうになる手前で踏みとどまり、アブストラクトな雰囲気を醸し続ける。ドラマーだけあってリズム・アンサンブルは多彩且つ繊細で、曲によってはインドや中近東の香りも。リンホルムが彼の憧れてきたエレクトリック・ジャズの先達から学んだのは、ソロ演奏より全体のサウンド・ストラクチャーを重視するセンスだ。しかも、その硬質なグルーヴは、黒人音楽へのコンプレックスを全く感じさせない、ヨーロッパ・テクノ特有の美学の上で成立しているのが面白い。

難をいうなら、低音を強調するより、ジャム・セッション的な響きを大切にしようとした全体のミックスが、折角アンダーグラウンドな妖しさを志向するサウンドを中途半端に“ジャズ”へと引き戻しているのが残念。だが、そんな問題も、ジャズというフォーマットに安住しない姿勢で常に新しいサウンドを模索すれば解消されていくことだろう。(今村健一)


Gaffa 8/11-11 by Ivan Rod

Introvert mix af jazz, drum’n’bass og ambient på dansk projektmagers ambitiøse album

Carsten Lindholm er egentlig trommeslager. Men med albummet Tribute viser han sig også at være projektmager. Tribute er således et projekt! Eller resultatet af et projekt.

Tribute er en hyldest til mennesker, der har eller har haft betydning i trommeslagerens / projektmagerens liv – en hyldest i form af et næsten filmisk, fragmentarisk og dog sammenhængende lydspor, der genremæssigt kan karakteriseres som et mix af jazz, drum’n’bass og ambient.

I sit pressemateriale indikerer Carsten Lindholm, at han musikalsk har hentet inspiration hos blandt andre Erik Truffaz, Nils Petter Molvaer og Eivind Aarset. Og dét hører man tydeligt. Men man må også tilføje, at Carsten Lindholm har formået at bane sin egen sti igennem krattet. Det, vel at mærke, sammen med en række dygtige musikere såsom bl.a. den norske guitarist Eivind Aarset og den norske bassist Audun Erlien. Stien de i alt ti musikere går ad, er vanskelig at bane. Få har været på den. Og dét blandt andet fordi det er uvist, om man finder frem. PåTribute når stifinderne dog helt i mål. På den introverte måde.

Finish Jazzrytmit 19/10-11 by Jouku Kirstilä

Carsten Lindholm on tanskalainen rumpali, jolla on hyvin nykyaikainen tapa lähestyä jazzmusiikkia. Hän käyttää siekailematta uudenlaista ilmaisutapaa, missä elektronisella äänenkäytöllä on suuri osuus musiikin luomisessa. Hän on pyrkinyt ammentamaan vaikutteita mm. John Coltranen. Bill Laswellin ja Nils Petter Molvaerin tapaisten rohkean luomisvoiman omaavien artistien tuotannosta. Siitä tämän levyn nimikin, Tribute, kaiketi on lähtenyt liikkeelle. Kappaleet ovat kuitenkin niin modernin tyylin luomuksia, elektrofuusiota, ettei suoranaista yhteyttä näihin artisteihin pysty kuvittelemaan.

Levyllä on mukana yhdeksän muusikkoa Lindholmin lisäksi kaikkiaan, mutta viisi heistä on mukana vain yhdellä kappaleella ja loputkin muutamassa kappaleessa, joten levy on mitä suurimmassa määrin Lindholmin rumpujen kautta tuotettua. Hänen äänimaailmansa muodostuu erilaisista komponenteista, joissa äänialan nousut ja laskut haetaan jostain ympäristön ulkoisista tekijöistä kaukaa aina ulkoavaruutta myöden. Moderni sähköinen free on päällimmäinen ajatus, mikä tulee ensi kuulemalta mieleen. Kun tähän on yhdistetty Carstenin ajoittain hyvinkin rockvaikutteinen rumputyöskentely, niin tulos on paikoitellen ankaran raskaan oloista jytinää.  Sinänsä se on mukaansa tempaavaa rytmiltään, mutta vaatii asennetta kuulijalta. Näin käy ainakin kahdella ensimmäisen kappaleen aikana, vaikka Rene Damsbak luo Elefantasticympäristöön trumpetillaan john hasselmaisen hitaan kauaskantoisen äänimuurin voimakkaan kalvontappo työn oheen. Sama toistuu Laila kappaleessa, missä puolestaan Tav Klitgaard puhaltaa trumpettia. Carsten muuttaa hieman tyyliään taiteellisemmaksi Dub3 kappaleessa, missä Damsbak tulee mukaan uudestaan rauhallisen minimalistisella puhaltamisella.

Carsten muuttaa tyylin kokonaisuutta selkeästi kohti maailmankaikkeutta kappaleissa M.M (Mike Mainier) ja Enovation Carsten hidastaen kovan tykityksen jälkeen rauhalliseen rytmilliseen keinuntaan. Ulkoavaruudellinen painovoimaton kellunta tavoitetaan sähköisten äänitehosteiden kanssa. Carsten itse sanoo pyrkivänsä tuottamaan sekoituksen modaalista jazzia yhdessä rumpujen energialla ja ambient musiikillisella olemuksella, johon on yritetty löytää lisänä intialaista tabla rytmiä ja yksinkertaisia pohjoismaisia melodioita. Tässä hän on onnistunut kohtuullisen hyvin. Tällainen dubattu fuusio tyyli on nykyään varsin suosittua sekä muusikoiden että nuorekkaan yleisön keskuudessa. Nykyaikainen yhdistelmä, missä on käytetty rohkeasti sähköisiä elementtejä sopivasti hyväksi tavallisten soittimien kanssa ääntä ja rytmiä tuotettaessa, on uusi tapa etsiä luovia kombinaatioita. Tulos on tämän päivän ambient-pohjaista maailman jazzia, mikä on omalla tavallaan ihan kiinnostavaa kuunneltavaa, vaikka ei niin sykähdyttävää puristeille olekaan.  Tällaisella musiikilla on kaikesta huolimatta hyvin rentouttava vaikutus kaiken kiireen keskellä. Se on tietyllä tavalla fiilistely musiikkia, missä jingin ja jangin kaksinkamppailu ihmiskehossa päättyy tasapeliin luoden ongelmattoman olotilan.  (JKi)

Review in Polish Jazzforum Okt 2011 by Marek Romanski

Obsesyjnie powracam do duńskiej sceny muzycznej, bo należy ona do najciekawszych i najprężniej rozwijających się na naszym kontynencie. Tym razem padło na Carstena Lindholma – perkusistę, producenta, kompozytora w jednej osobie. Jego najnowszy album to dźwiękowa dedykacja dla artystów, którzy wywarli na niego największy wpływ: Stinga, Eivinda Aarseta, Herbie’ego Hancocka, Nilsa Pettersa Molvaera i innych. Z tych wszystkich sław udało się do studia zaciągnąć jedynie norweskiego gitarzystę Aarseta, który doskonale wspiera duńsko-norweski zespół Lindholma. Natomiast muzycznie „Tribute” najbardziej kojarzy się z muzyką Molvaera – tajemnicze, rozległe, quasi-ambientowe przestrzenie, groove’owa gra sekcji i statyczne, snujące się linie przetworzonej elektronicznie trąbki lub saksofonu. Trzeba przyznać, że Lindholm świetnie odnajduje się w konwencji nu-jazzowej i wielbiciele muzyki Molvaera powinni polubić też nową płytę Duńczyka. (MR) Danish Jazz 2011

Review from Jazznytt no.4 Norway Aug/Sep 2011:

CARSTEN LINDHOLM «Tribute» Eivind Aarseth (g) og Audun Erlien (b) m.fl. (Gateway)
Den danske trommeslageren, komponisten og arrangøren Carsten Lindholm sitt seneste prosjekt «Tribute» beveger seg helt i grenseland av jazzen, men slenger innom riktig fra tid til annen. Plata er som tittelen antyder en hyllest, og i dette tilfellet en hyllest til de som har inspirert Lindholm. Blant dem finner vi både Nils Petter
Molvær og Bugge Wesseltoft, mens han oppgir sine musikalske mentorer til å være alt fra Sting til John Coltrane. Kjen- nere av drum n’ bass- samt ambientsjangeren vil nok kjenne seg mer igjen enn jazzpuritanere. Her er nemlig stort sett heftige bass- og trommebeat med litt ambient-spillende blåsere til å fylle ut lydbildet. Rytmisk kan det etter min smak bli noe monotont, selv om det perkusjonsmessig er litt mer lekent enn den monumentale grunnrytmen som går gjennom hele plata. Det er først når blåserne setter i gang med solopartier at jeg synes det blir vir- kelig interessant. Både på «Elefantastic» og «Laila» er det flotte trompetsoloer, og kanskje kan man med en slik plate åpne en liten dør til jazzens verden for de som hører mye på drum n’ bass. Jeg er mer usikker på om mange vil gå den motsatte veien.   Roy Ervin Solstad

Review 1/9-11 from Tomajazz, Spain:

Composiciones: “3D”, “Elefantastic”, “9.th Gate”, “Laila”, “Dub3”, “J.M”, “M.M”, “Enovation”, “Bazzland”, “N.P.M”, “H.L.H”
Músicos: Carsten Lindholm (batería), Rene Damsback y Tav Klitgaard (trompeta), Anders T. Anderen (saxo), Eivind Aarset, Joakim Froystein y Hans Oxmond (guitarra), Audun Erlien y Kristor Brodsgaard (bajo).
Autoproducido.
Comentario: El jazz no tiene límites –así se entiende en Europa–. Carsten Lindholm, batería de origen danés, se ha embarcado en Tribute, proyecto discográfico de sonoridades modernas muy cercanas a las músicas de baile, estilísticamente encuadrable junto a los trabajos de los noruegos Nils Petter Molvaer o Eivind Aarset (colaborador de lujo en el CD).

Ritmos frenéticos de batería con especial mención para la caja utilizan elementos de drum’n’bass y sonoridades industriales. A pesar de la densidad armónica y de la presencia de numerosos instrumentistas, es la batería de Lindholm la que sobresale, dialogando en todo momento con el resto del contexto sónico. Las líneas de bajo conducen el discurso en algunas de las piezas. El concepto de tributo presente en el título del disco se concreta en varios de los temas, dedicados a Jens Melgaard, Mike Mainieri, Bugge Wesseltoft, Nils Petter Molvaer y al padre del líder.

Grabado en Oslo y Copenhague, Tribute es un trabajo cuya existencia hubiera sido difícil hace unos años. Es música del momento, personal y muy europea.

Arturo Mora Rioja

Jazzmusic Archives 11/7-11 John Sanders

Carsten Lindholm’s ‘Tribute’ is Carsten’s attempt to pay tribute to some of his influences in modern jazz and nu jazz including John Coltrane, Bill Laswell and Nils Petter Molvaer amongst others. I think the spirit of those innovators in modal jazz and the cosmic approach to concept and sound are well represented in the music presented here. In the letter that came with this CD, Lindholm promises a blend of jazz, drumnbass, ambience, Indian tabla beats led by simple Nordic melodies and I think he delivers on that promise. This sort of dub fusion style is really a big leader in today’s jazz world and still has room for a lot more innovation and great music. Its encouraging to see more artists exploring what can be created in combining jazz with modern approaches to sound and rhythm.

Carsten’s drumming is excellent and he is well-versed in modern styles that are often difficult to duplicate as many modern rhythms were originally created by DJs or drum machines. Also many of his guest soloists make fine contributions, particularly the hot soloing of trumpeter Tav Klitgaard. If there is one complaint about this CD though, it would be the mixing and production. When it comes to music like this the drums should dominate dub stylee. A good reference point is the masters of dub like Sly and Robbie or Prince Jammy, the bass and drums come first and all else is just icing. Another problem with the mix on ’Tribute’ is that some of the ambient sounds and ethereal pads on the guitars are mixed too loud which also seems to push the drums further back. I think a stronger drum mix and a more sparing use of the ambient guitar pads would put Lindholm near the top of today’s nu jazz scene.

I’m looking forward to a lot more music from Carsten Lindholm, he has an excellent grip on today’s dub jazz fusion approach, top notch drumming skills and a vision of musical combinations that should be interesting for a long time to come.

Herman Mannenga Interview:
Jazzcorner Sendung Radio Ostfriesland 24/7-11

Der dänische Schlagzeuger Carsten Lindholm ist kein typischer Vertreter seines Fachs. Er experimentiert gern mit den verschiedensten Musikgenres, die er äußerst gekonnt zu einem ganz eigenen Sound zusammenfügt. „Tribute“ heißt sein neues Album und ist eine Hommage an die Personen, die ihn und seine Musik beeinflusst haben. Entstanden ist dabei ein breiter Mix aus Jazz, Drum`n`Bass und Ambient, kombiniert mit einfachen nordischen Melodien. Am ehesten kann man die Musik Carsten Lindholms mit den hier zu Lande bekannten Nils Petter Molvaer oder Bugge Wesseltoft vergleichen. Für sein „Tribute“-Projekt hat Lindholm viele bekannte Musiker um sich versammelt, darunter die Trompeter Rene Damsbak und Tav Klitgaard sowie den Gitarristen Eivind Aarset.

Jazz On Blog: Dein neues Album heißt „Tribute”. Für wen oder was ist es geschrieben?

Carsten Lindholm: „Tribute“ ist eine Hommage an all jene Menschen, die. lebendig oder tot, in meinen Leben einen tiefen Eindruck hinterlassen haben, wie u.a Nils Petter Molvaer, Bugge Wesseltoft, Mike Mainieri oder mein verstorbener Vater.

Meistens gibt es für Tribute-Alben ja einen konkreten Anlass. War das in diesem Falle auch so?

Ja. Der Auslöser für das Album war der Tod von Jens Melgaard – ein Freund und Jazzbassist, der mich vieles gelehrt hat, musikalisch aber auch persönlich. Danach habe ich selbst angefangen, Musik zu schreiben. Ein weiterer Auslöser war der norwegische Trompeter Nils Petter Molvaer. Ihn hatte ich 1996 auf einem Jazzcamp in Dänemark getroffen. Seine Musik und Produktionen haben mich sofort tief beeinflusst, weil es irgendwie stilistisch einen Schritt weitergegangen ist, so wie Miles (Davis) heute vielleicht klingen würde, glaube ich. Als ich dann später Musikprogramme für den Computer entdeckte, begann ich dann selbst mit dem Komponieren und Produzieren.

Deine Musik ist ein recht bunter Mix aus den verschiedensten Stilrichtungen. Wo würdest du sie selber anordnen?

Ich nenne es filmische Jazzmusik, aber ansonsten ist es ein Mix aus: Jazz, Drum`n`Bass, Downtempo, ambienten Soundscapes und Funk.

Wie bist du überhaupt auf die Idee gekommen, diese ganz unterschiedlichen Stile miteinander in Verbindung zu bringen?

Diese Musik ist ein Mix von allem, was ich in den letzten Jahren selbst gespielt habe:.Jazz Standards in verschiedenen Clubs, Pop, Soul, Funk zu Hochzeiten oder bei Aufnahmen, Rock mit den Trio Kinguru und Electronica mit dem dänisch-polnischen Künstler Konrad Korabiewski. Und die Inspiration kam auch als ich eine lange Researchperiode in Bibliotheken gehabt und alle mögliche Musikgenres ausgeliehen habe.

Deine Musik passt ja eher in die Dancehall-Clubs als auf die Jazzbühne… Ja, das könnte sein. Ich habe mich aber für die Jazzszene entschieden, weil die Musik solistisch improvisiert ist, und mein Wunsch ist es, auf beiden „venues“ zu spielen. Ich arbeite auch mit Vj Varm, der mehrere Videos für die Musik gemacht hat und möchte ihn gerne live mit dabei haben, damit der visuelle Eindruck auch hier sozusagen mitkommt.

Du hast unter anderem bei Marilyn Mazur und Ed Thigpen „gelernt”. Was haben dir diese beiden Musiker mit auf deinen Weg gegeben?

Da muss ich dich gleich korrigieren! Leider habe ich bei Marilyn Mazur nicht studiert, habe aber ihre Band Future Song mehrmals gehört und großen Respekt vor ihrem farbigen Ausdruck, ihren Kompositionen und bewundere, was sie alles musikalisch in ihrem Leben kreiert hat. Ed Thigpen hat mir tatsächlich vieles beigebracht: Stilistisch, wie man Jazz spielt und die Rhythmen singt, was einen stärkeren Groove bewirkt. Dann, dass die Geschichte auch mit dazu gehört. Er war der Meinung, dass man so viel Jazz wie möglich aus verschiedenen Perioden hören sollte, von Armstrong bis Miles. Er hat mit sehr viel Würde, Stolz und „taste” gespielt und war ein sehr offener Mann. Er konnte beispielsweise anfangen über einen Michael Jackson Song zu reden und dessen starken Groove loben. Ich habe ihn auch einmal in einen Drumshop getroffen, wo er ein Doppelpedal für die Bassdrum kaufen wollte, was mehr für Rockmusik als für das Oscar Peterson Trio geeignet ist! (lacht) Eine große Legende und sehr netter Mensch.

Lira Musikmagasin 24/4-11

Carsten Lindholm – Tribute
Ambient jazz. På Tribute hyllar danske Carsten Lindholm musiker, både levande och döda, som haft stort inflytande på hans liv, bland annat Nils Petter Molvaer, Sting och Bill Laswell. Precis som hos Molvaer och Laswell bygger Carsten Lindholm upp en musikalisk värld, där låtarna avlöser varandra i ett flöde så att det nästan känns som vore det en enda låt. Stämningar och ljudbilder flimrar förbi i ett filmiskt skapande. Han är själv arkitekten bakom och står för såväl komponerandet som producerandet, dessutom har hans trumspel en framskjuten position i ljudbilden. Det är en skön värld att vistas i, lite som ett drömt ideallandskap. Till det bidrar ypperliga musiker som gitarristen Eivind Aarset och basisten Audun Erlien med flera.
Andreas Lagercrantz

Freunde der Künste Blog 21/3-11

Der Mann hinter dem Tribute Projekt ist Schlagzeuger, Komponist und Produzent Carsten Lindholm. Er ist 1969 in der kleinen Stadt Kerteminde auf der Insel Fünen in Dänemark geboren.
Seine Musik ist eine Hommage an den Menschen, die einen grossen Einfluss auf sein Leben gehabt haben. Seine filmische Musik ist ein Mix aus Jazz, Drum n Bass, Ambiente Soundscapes, Indische Tabla-Beats, die auf einfachen Nordischen Melodien basiert. Zu seinen musikalischen Mentoren zählt u.a: Sting, Erik Truffaz, Nils Petter Molvaer, Eivind Aarset, John Coltrane, Bill Laswell, Jojo Mayer.
Tribute zählt zu dem stärksten expressiven Musikprojekt in der Branche und ist in
5 verschiedenen Sessions in Oslo und Kopenhagen aufgenommen worden:
Eivind Aarset, Joakim Frøystein, Hans Oxmond (Gitarre)
– Rene Damsbak, Tav Klittgaard (Trompete und Sounddesign)
– Anders T Andersen (Sax) – Audun Erlien, Kristor Brødsgaard (Bass)
– Jens Minke (Sounddesign) und Vj Varm (Visuals)

Unser Leben wird von vielen Fragmenten und Eindrücken beeinflusst, so ist es
wichtig, Platz für Gedanken und Reflexion zu gewinnen. Tribute ist ein
Versuch Einheit in einer fragmentierten Welt und Gegenwart für das
Publikum zu schaffen, damit es Dir die Gelegenheit gibt, den Alltag für eine
Zeit lang zu vergessen.

Charming Quark Blog 18/3-11

Schon mal von Carsten Lindholm gehört? Nein? Den Namen solltet Ihr Euch merken, zumindest wenn Ihr was für Drum ‘n’ Bass und/oder Jazz übrig habt. Im Video hört ihr das Stück »18« und bekommt so einen ersten Eindruck davon, was er zu bieten hat.

Der 1969 auf Fünen geborene Däne scheint ein musikalisches Allround-Talent zu sein. Immerhin hat er die Titel für sein Debüt-Album »Tribute«, dass er im Februar veröffentlicht hat, alle selbst komponiert.

Den Part des Drummers hat er natürlich selbst übernommen und sich ansonsten Verstärkung von befreundeten Musikern geholt, die ihrerseits renommierte Namen in der Szene haben, wie die Norweger Eivind Aarset (Gitarre – den wir im Zusammenspiel mit Nils Petter Molvaer und Bugge Wesseltoft kennen), Audun Erlien (Bass – ebenfalls im Zusammenhang mit Nils Petter Molvaer, Dhafer Youssef und anderen Musikern) sowie Joakim Frøystein (Gitarre). Von dänischer Seite wurde Carsten Lindholm durch die Musiker Hans Oxmond (Gitarre), Rene Damsbak (Trompete), Tav Klittgaard (Trompete), Anders T. Anderen (Saxophon) und Kristor Brødsgaard (Bass) für dieses Album unterstützt.

Aufgenommen wurde das Album in Oslo und Kopenhagen und es ist eine Hommage an die Menschen, die für seinen persönlichen wie musikalischen Weg bedeutsam und entscheidend waren, so wie Nils Petter Molvaer, Bugge Wesseltoft oder der bereits verstorbene Jens Melgaard und sein ebenfalls schon verstorbener Vater.

Musikalisch setzt sich Carsten Lindholm auf dem Album mit der Fragmentierung des Lebens auseinander. Bei all den verschiedenen Einflüssen und Eindrücken, denen wir unterworfen sind, ist wichtig immer wieder zur Kontemplation und Reflexion zu finden, um all diese Fragmente zu einem harmonischen Ganzen verarbeiten und zusammenfügen zu können. So setzt sich die Musik auf dem Album ebenfalls aus vielen Instrumenten, unterschiedlich geprägten Musikern, verschiedenen Musikrichtungen wie eben Jazz, Drum ‘n’ Bass, Ambiente Soundscapes, Indischen Tabla-Beats oder schlichten nordische Melodien zusammen. Mal wirkt sie meditativ, dann wieder aufwühlend oder sphärisch und natürlich spiegelt sie all jene Einflüsse, die den Drummer im Laufe seiner bisherigen Karriere beeinflusst haben wieder.

»Tribute« ist ein Album, das erst im Zusammenklang seine volle Wirkung erzielt, dessen einzelne Teile aber größtenteils durchaus auch für sich alleine bestehen können und das neugierig macht auf die weitere Entwicklung des Drummers in den kommenden Jahren. Seit Februar ist »Tribute« nun auch bei iTunes erhältlich.

Carsten Lindholm auf myspace (wo Ihr noch weitere Songs vom Album anhören könnt) und facebook

Jazzbobs Blog 15/2-11

Heute berichte ich über ein Jazz Projekt der besonderen Art.
Es handelt sich dabei um Musik des Schlagzeugers, Komponisten und Produzenten Carsten lindholm. Er kommt aus Dänemark und studierte am privaten Musik Konservatorium Kopenhagen. Er hatte Privatunterricht bei Jeff Boudreaux und Ed Thigpen.
Ed Thigpen gehört zu den größten Jazzdrummern des 20. Jahrhunderts. In den 60er Jahren spielte er lange mit Oscar Peterson und Bassist Ray Brown(noch eine Legende) im heute schon legendären Trio.
Carsten Lindholm arbeitet in Dänemark mit den führenden Musikern des Jazz und Fusionszene zusammen.
Lindholm ist daher auch stark von nordischer Musik beeinflusst. Wer nordische Musik kennt( in allen Bereichen) weiß, dass sie immer von ausgeprägter Dynamik und einfachen Melodien durchdrungen ist.

Durch die Zusammenarbeit und Einflüsse des Ausnahmebassist Jens Melgaard wurde Carsten Lindholm letztlich bewegt Musik zu schreiben und das Jungle Tribe Projekt zu starten. Alles Songs des Projekt sind von Lindholm geschrieben und produziert worden.
Worum handelt es sich nun dabei?

Die entstandene Musik ist eine Mischung aus Jazz mit Drum ‘n’ Bass. Ein Aufeinandertreffen von atmosphärischen Klanglandschaften und indischen Tabla-Rhythmen kombiniert mit charakteristischen nordischen Melodien.
Jungle Tribe legt großen Wert auf das Liveerlebnis. Ein Dialog zwischen Publikum und der Band entwickelt sich während jedem Auftritt neu, denn das gesamte Programm ist improvisatorisch angelegt.

Jungle Tribe versucht immer auch die Grenzen des Jazz zu erreichen und ihn mit vielen Genres zu vermischen.
Schließlich möchte ich hier das Album Tribute vorstellen.
Auf http://www.carstenlindholm.dk könnt ihr in einige Songs reinhören!

Eivind Aarset, Hans Oxmond, Joakim Frøystein – Guitar
Audun Erlien, Kristor Brødsgaard – Bass
Rene Damsbak, Tav Klittgaard – Trompete
Anders T Anderen – Sax
Jens Minke – Sounddesign

So viel erst einmal zu den Rahmenbedingungen. Die Songs haben etwas Mystisches. So habe ich es zumindest beim Anhören empfunden.
Man kann sich damit problemlos in andere Welten denken, einen Tagtraum wagen.
Tribute stellt aber dabei nicht einfache Lounge Musik dar. Tribute ist in meinen Augen(und vor allem Ohren) deshalb mehr, da Carsten Lindholms Songs komplexer sind. Sie sind genau durchdacht und spiegeln immer mehrere Gefühle wider.

Mir gefällt aber am aller besten an TRIBUTE die fließende, in sich schlüssige Gestaltung der Songs. Abrupte, unlogische Wendungen kommen nicht vor, oft aber interessante und gefühlvolle Wendungen; und das alles schönste ist: Jungle Tribe lässt sich Zeit. Sie pressen nicht 34.000 Gefühle in 3:15, sondern ein Song kann auch 8 Minuten dauern, wenn dies die Gestaltung der Musik unterstützt.
Ich empfehle jedem, der an einem Treffen von Jazz, Drum ‘n’ Bass und Elektro interessiert ist einmal www.carstenlindholm.dk zu besuchen und weitere Eindrücke zu erlangen!
Mich hat die Musik Carsten Lindholms sehr berührt und mich klanglich in interessante Bereiche geführt. Das Album ist ab sofort auch auf  iTunes erhältlich!
TRIBUTE aus der Feder von Carsten Lindholm mit besten Empfehlungen von Jazzbob.

Jazznyt Blog 28/2-11
Elektronisk hyldest
Carsten Lindholm: Tribute (Gateway) Download
Tribute er trommeslageren, komponisten og produceren Carsten Lindholms personlige hyldest til forskellige musikere der har påvirket og inspireret Lindholm i løbet af hans liv. Over 11 numre hylder han så forskellige folk som Sting, Nils Petter Molvær, Eivind Aarset, John Coltrane, Bill Laswell oa. Guitaristen Eivind Aarset medvirker såmænd i egen person undervejs. Dette album er nok det mest rendyrkede danske nu jazz album i meget lang tid. Jeg bliver banket 10 år tilbage i tiden og lyden af Molvær og Bugge Wesseltoft bliver nærværende. Det er kunstneres album jeg stadig finder frem og lytter på med stor fornøjelse. Hvis Lindholm havde sendt det her på gaden for 10 år siden var han sikret en plads på en af de mange opsamlingsplader der kom den gang med den elektroniske jazz, der gik under navnet Nu Jazz. Carsten Lindholm har lavet en plade med elektronisk jazz indeholdende elementer af ambient og drum’n’bass. Lindholm har godt styr på musikken og arrangementerne, hvor trompetisterne Rene Damsbak og Tav Klitgaard er med til at give den rette nu jazz-stemning.
Man kan godt beskylde dette album – der iøvrigt kun udkommer som download (på iTunes) – for at være bedaget. Det ændrer nu ikke på min lytteoplevelse. Lindholm har lavet noget musik der også peger længere tilbage, som på nummeret Elefantastic, hvor 70’ernes fusion som vi kender den fra danske Entrance er nærværende. Sammen med inspirationen fra den senere elektroniske jazz bliver det et ganske fornøjeligt album.
Carsten Lindholm: carstenlindholm.dk
My Space: www.myspace.com/carstenlindholm

9 kommentarer til Reviews

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